Rätselspur im Lehm

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21 Dez 2017 08:37 #4152 von Heide Ulrich
Heide Ulrich antwortete auf das Thema: Rätselspur im Lehm
Uff! Also bin ich wieder in die Irre gelaufen...
Ich hatte (mindestens) 2 große Vogelfüße gesehen mit kurzer Zehe 1, einen unten links, und einen am mittleren Loch, wobei der Metatarsalbereich genau auf dem Loch lag.
Das Loch war für mich die Stocherspur eines Schnabels.
Wenn das Loch direkt zum Trittsiegel gehört, war es wohl ein großer Vogel auf Stöckelschuhen ;-)
Noch nicht auflösen, vielleicht kriege ich noch eine Idee, oder jemand anderes...

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21 Dez 2017 12:10 #4153 von Wenger
Wenger antwortete auf das Thema: Rätselspur im Lehm
Heide, du bist nicht in die Irre gelaufen.
(Fast) alles, was du sagst ist richtig, besonders die Aussage vor dem Smily ist beinahe schon visionär.
Wenn ich es nicht eigenäugig beobachtet hätte, ....
ja und es sind auch mehrere überlappende Spuren , die eine Lösung erschweren

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21 Dez 2017 14:13 #4154 von Heide Ulrich
Heide Ulrich antwortete auf das Thema: Rätselspur im Lehm
Hhmm, deine Bemerkung über visionäre Aussagen hilft mir noch nicht richtig weiter.
Bedeutet (Fast), dass meine Vermutung über eine Stocherspur eines Schnabels falsch ist?
Ansonsten wäre meine nächste Vision ein Vogel, der sich einen Zweit-Schnabel unter den Metatarsalbereich geklebt hat - vermutlich um beim Stochern stets trotzdem den Überblick zu behalten. ;-)
Oder hatte hier ein großer Vogel etwas in den Füßen gehalten, das sich beim Auftreten in den Matsch eingedrückt hat? Ein Fischadler hüpft z.B. manchmal mit einem Fisch, den er mit einem Fuß festhält, im Nest herum. Es war aber dem Fußabdruck nach kein Fischadler (zygodaktiler Fuß bzw. Wendezehe) oder Seeadler (gewaltige Zehe 1 mit starker Kralle) und auch kein waagerecht gehaltener Fisch. Der Vogel könnte auch eine Muschel oder Schnecke festgehalten haben, vielleicht um sie mit dem Schnabel zu öffnen. Vielleicht hat er das Etwas auch mit dem Fuß fixiert und es dann beim Versuch es zu öffnen mit dem Schnabel weiter in den Matsch gedrückt. Aber die Position unter dem Metatarsalbereich ist schon eigenartig. In all diesen Fällen wäre es vermutlich ein Vogel ohne Schwimmhäute, aber welcher?!?.

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21 Dez 2017 14:47 - 21 Dez 2017 14:47 #4155 von Wenger
Wenger antwortete auf das Thema: Rätselspur im Lehm
Tut mir leid, wenn das so verwirrend ist.
Deine Einschätzung "großer Vogel, mit kurzer Zehe 1 " (= Gamebird in Englischen Büchern) ist richtig. Also Adler, Reiher scheiden aus.
Eine Schnabelspur ist auf dem Bild nicht abgebildet - ein klobiger / zylindrischer Schnabel mit ca 2cm wäre ja auch etwas ziemlich Ungewöhnliches.
Die Bodenverhältnisse im Lehm sind schwierig zu erkennen, wenn du das nicht in Natura gesehen hast. Der Lehm war nämlich ziemlich naß und leicht eindrückbar. An der Oberfläche hatte sich aber eine dünne, aber härtere Schicht gebildet. Somit muß "ohne Schwimmhäute" nicht unbedingt stimmen.
Deine scharfsinnige Beobachtung, dass die "Löcher" genau unter dem Metatarsalballen liegen, könnte ja eine ganz einfache Erklärung zulassen.
Verzage nicht, du hast es fast geschafft!!
Letzte Änderung: 21 Dez 2017 14:47 von Wenger.

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21 Dez 2017 14:55 #4156 von Heide Ulrich
Heide Ulrich antwortete auf das Thema: Rätselspur im Lehm
Danke für die Beschreibung der Lehm-Konsistenz. Im Oktober - eine dünne härtere Schicht auf sehr feuchtem. leicht eindrückbarem Lehm - das kann nur eine gefrorene Oberfläche sein.
Gibt es das wirklich, dass einer Gans oder einem ähnlichen Vogel ein Stollen aus Lehm oder Eis unter dem Metatarsalbereich am Fuß anfriert?!?!?

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21 Dez 2017 15:20 - 21 Dez 2017 15:22 #4157 von Wenger
Wenger antwortete auf das Thema: Rätselspur im Lehm
Schau mal:

Im Bild "Rätselvogel AW4 siehst du oben die Spur mit Loch, darunter ein reguläres TS (Das Loch zeigt sehr schön die Form des MT-Ballens)
Im Bild Rätselvogel AW3 die Situation, wenn es härter wird (nur mehr kleinere Versinkungen des MT-Ballens).
Bild Rätselvogel AW5 ist die Verursacherin

Mich hat das Spurbild auch verblüfft und wollte es teilen. Im gegenständlichen Fall ist es ja eine Hausgans, aber im Freiland könnte man ja durchaus eine ähnliche Graugans-Spur finden und völlig falsch interpretieren.
Letzte Änderung: 21 Dez 2017 15:22 von Wenger.

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