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THEMA: Ein gefiederter Freund ist in die ewigen Jagdgründe ....

Ein gefiederter Freund ist in die ewigen Jagdgründe .... 09 Feb 2016 16:18 #3206

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Lieber Andreas, dank deines Beitrags habe ich mir dieses Rätsel noch mal angesehen. Schön, dass du jetzt auch dabei bist!
Ich bin leider überhaupt kein Vogelspezialist. Mir ist nur deine Bemerkung aufgefallen, dass dank der Vorarbeit anderer der Habicht ausgeschlossen ist. In den vorherigen Beiträgen, die ich daraufhin nochmal durchgelesen habe, habe ich aber keine dahingehende Bemerkung gefunden.
Nun würde es mich interessieren, warum du den Habicht ausschließen würdest?
Ich bin dann, Ninas Hinweis folgend, auf die tolle Seite www.vogelfedern.de gegangen - DANKE!!, Nina! Dort sieht man unter "Kleingefieder" das Bild einer Habicht-Dune, das exakt auf die oben abgebildeten Federn passt, mit dem Hinweis "Sperber ähnlich". Allerdings hast du mit dem Größenvergleich mit den Fichtenzapfen recht, dass es ein größerer Vogel sein müsste, eher der Habicht als der Sperber.
Zu der rotbraunen Feder in der oberen rechten Bildecke: die Dunenfeder, die ich vom Uhu gefunden habe, ist eher golden als rotbraun und an der Spitze dunkel. Fotos von anderen Uhu-Daunen habe ich leider nicht gefunden - es mag also durchaus sein, dass er auch Dunen mit rotbraunen Spitzen hat. Und sie ist eher größer als ein Fichtenzapfen - also könnte die Dune des Habichts ungefähr die abgebildete Größe haben.
Jetzt bin ich gespannt, ob sich dank deines Beitrages weitere Rätselfreunde zu Wort melden und wir das Rätsel noch geknackt kriegen oder ob Axel es in absehbarer Zeit auflösen wird...

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Ein gefiederter Freund ist in die ewigen Jagdgründe .... 10 Feb 2016 09:02 #3207

Lieber Heide!
Bezüglich "Habicht" beziehe ich mich auf einen Eintarg von Andreas Nick vom 16.4.2014, wo dieser den Habicht anführt. Nachdem dies in der Folge nicht verfiziert oder kommentiert wurde habe ich das als Ausschluß interpretiert (vielleich eine Fehlinterpretation).

Das Kleingefieder am Rätselbild würde mE gut zu Flankenfedern eines adulten Wanderfalken passen. Dagegen spricht allerdings das Fehlen von getropften Federn vom Bauch. Allein vom Gefieder schließe ich also den Habicht nicht aus (Sperber sollte eher kleiner sein).

Ich habe einen Freund, der sich seit Jahren mit Vogelfedern beschäftigt. Den kann ich um Stellungnahme anfragen - wird allerdings bis Anfang März dauern, weil ich jetzt nach Namibia fliege.
lG Andreas

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Ein gefiederter Freund ist in die ewigen Jagdgründe .... 10 Feb 2016 15:05 #3208

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Lieber Andreas, in gewisser Weise hast du recht, dann hätte das Rätsel schon aufgelöst sein können. Ich bin aber nicht sicher, ob man sich darauf verlassen kann...
Wenn du deinen Freund nochmal fragen könntest, wäre das nartürlich prima. Zuerst aber viel Spaß in Namibia! Vielleicht bringst du uns ja ein namibisches Spurenrätsel mit?

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Ein gefiederter Freund ist in die ewigen Jagdgründe .... 06 Mär 2016 20:02 #3237

Liebe KollegInnen, Liebe Heide!

Habe meinen Freund Thomas Hochebner mit der Rupfung befasst und folgende Antwort erhalten:

Zitat ANFANG
]" Zu den Federn nochmal kurz: Die Größe der Federn hängt sehr stark von der Körperregion ab, von der sie stammen (no na, weiß du ja eh). Dabei gehören die Flankenfedern meist zu den größeren des Kleingefieders.
Vergleich mit meiner Sammlung:
Sperber W ad. Flankenfedern etwa 7,5 cm - übrigens einige wenige mit einem rötlichen Farbton (ohne Bänderung), wie wir ihn ausgeprägt vom Männchen kennen. Passt hervorragend zu der Feder re oben am Bildrand! (die muss also nicht vom Beutegreifer stammen). Brustfedern so 5,5 - 6 cm, Fahnenbreite ca . 2,5 cm.
Habicht M: Flankenfeder 10-12 cm, Breite etwa 3,5 cm; Brustfedern etwa 7,5 cm (wahrscheinlich von weiter caudal als beim W. entnommen!) bei einer Fahnenbreite von etwa 3,5 cm.
Habicht W ad. Flankenfedern 11 - 13 cm mit einer Fahnenbreite von mind. 4 cm! Brustfedern etwa 7 cm mit einer Fahnenbreite von gut 3,5 cm.
Auch die sehr eng gebänderten Federn von Kehle und Kropf, die man auf dem Bild sieht (siehe Pfeil) passt sehr gut für den Sperber. Bei meinem Weibchen misst eine Kropffeder etwa 3 cm bei einer Fahnenbreite von etwa 2 cm. Das passt sehr gut (wenn ich bei einem Fichtenzapfen von einer geschätzten Breite von 2,5-3 cm ausgehe).
Also nach nochmaliger genauer Prüfung unter Beiziehung meiner Belege bin ich mir nun doch sehr sicher, dass es sich um die Rupfung eines Sperbers (als Beute) handelt. Habichtfedern würde ich deutlich größer und mit mittleren Fahnenbreiten, die deutlich breiter als ein Fichtenzapfen sind, erwarten. Geschlechtsmäßig möchte ich mich allerdings nicht festlegen. Einiges spricht allerdings für ein W. (Die Fotoauflösung ist für eine Bestimmung fast grenzwertig.)"

Kuckuckfedern unterscheiden sich durch eine taubenartige Struktur (breite und kurze Spulen, dichter Flaum) und wären nicht so gleichmäßig gebändert zu erwarten, Wanderfalkenfedern sind ebenfalls nicht so gleichmäßig gebändert und es wären sicher auch getropfte Federn zu erwarten - insbesondere die Kropffedern sind nicht gebändert!"
Zitat ENDE

Also: Ich widerrufe meine ursprüngliche Meinung eines Wanderfalken (samt Spekulationstext) und sehe die Rufung als eine des Sperbers an

lG
Andreas
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Ein gefiederter Freund ist in die ewigen Jagdgründe .... 06 Mär 2016 23:00 #3238

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Danke, Andreas, und danke auch an deinen Freund für seine sehr ausführlichen Anmerkungen, die mir sehr fundiert erscheinen. Ich als Nicht-Ornithologe habe jedenfalls eine Menge daraus gelernt.
Mal sehen, ob Axel mal wieder auf die Spurenjagd-Seite schaut und das Ergebnis bestätigen kann.

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