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Wildkamerabilder und technischer Austausch zum Thema.
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THEMA: Wildkamera BolyGuard sg570v- 31b

Wildkamera BolyGuard sg570v- 31b 13 Sep 2015 19:57 #2861

Hi Leute,
möchte kurz meine Erfahrung mit meiner Wildkamera teilen.
Ich benutze seit längerem diese Kamera. Vermutlich gibt es inzwischen einen Nachfolger, daher verzichte ich hier mal auf technische Details. Mir gehts nicht um Auflösung, Blitzstärke usw. sondern um praktische Handhabung. Eben Dinge die man sich überlegen sollte vor dem Kauf (was ich nicht gemacht hatte, mangels Erfahrung damals). Das es technische Unterschiede gibt bis hin zur Übertragung aufs Handy ist klar. Das muss jeder selbst wissen was er brauch und vor allem ausgeben will.

Gedanken:
- Ist es möglich an der Kamera den Deckel für die SD Karte zu öffnen, ohne die Kamera von der Befestigung zu lösen ? --> an diesem Modell geht das eher nicht oder nur sehr schwer. Das nervt und bleibt ein ewiges Gefummel. Außerdem ist die Justierung der Kamera am Baum o.ä. dahin.
- Ist der Deckel denn überhaupt leicht zu öffnen? Ich hatte im Winter zum Glück ein Leatherman einstecken und konnte mit der Metallkante den Deckel dann aufschieben. Mit Holz, Stein usw. war es nicht möglich. Also wieder nerviges Gefummel.
- Ich würde inzwischen keinen "roten" Infrarotsensor mehr nutzen, denn das irritiert die Tiere merklich. Wird immer beschrieben, für Mensch und Tier unsichtbar - das stimmt so aber nicht.
- Wenn möglich auf eine kurze Auslösungszeit für Foto und Video achten. Ich habe sehr oft den Fall, dass das Video beginnt, wenn gerade noch die Schwanzspitze zu sehen ist oder ein Tier mitten im Bild sitzt und etwas frisst. Das ist zu spät.
- Ist die Blitzstärke einstellbar? Oft hat man den Fall, dass man die Kamera nicht mehr als 3 m weit weg aufhängen kann. Dann wirken die Fotos oft stark überbelichtet in der Nacht und man sieht fast nichts.
- Außerdem nervt mich bei der Einstellung ob man z.B. Video oder Bild usw machen möchte, dass jeder Tastendruck per "schönem" Piepton an der Fernbedienung quittiert wird. Ich fühle mich jedes Mal völlig fehl am Platz im Wald, bis dann alles mal fertig eingestellt ist.

Fazit:
Ich würde die Kamera aufgrund o.g. Punkte nicht noch einmal kaufen und lieber zu teureren Modellen greifen. Auch wenn es verlockend ist, eine Kamera für 100 EUR kaufen zu könnne und loszulegen aber es ist wie in der "richtigen" Fotografie. Man hat am Ende mehr Spass wenn das Modell mehr Möglichkeiten zulässt als eben nur das mindeste.
Klar machen auch billige Kameras Bilder die man sonst nie hätte aber sich ständig die Finger abzufrieren, weil der blöde Deckel nicht aufgeht im Winter, das muss nicht sein.

:woohoo: Aber es hilft einem die beste Wildkamera nichts, wenn einen der Dachs aus seiner Behausung beim Aufbau schon zusieht und danach verschwindet. Mir vor kurzem passiert. Niedlich sah er aus mit seinem Häufchen Erde auf dem Kopf. Nur Bild bekam ich keins mehr. ;)
Folgende Benutzer bedankten sich: Holger [Team Spurenjagd], Simone [Team Spurenjagd]

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